Zeitzeugen-Videos, Infoflyer, Radiobeiträge. Ein Kartenspiel, Texte für Zeitung, Schulbuch, und Fachmagazin. Hier produzieren Lernende seit vielen Jahren ihre Lernmaterial on- und offline auch schon mal selbst, Das Können zeigt sich im Tun.
So wurde die Offlinetag-Video-Reportage meiner Schüler:innen im Hamburger Abendblatt und bei Schnappfisch veröffentlicht, und ein Interview mit dem Autor Klaus Kordon in die NRW-Prüfungstrainings-Materialien aufgenommen.
Erfahrungen und Kompetenzen im Produktionsprozess, professionelle Recherche, Teamarbeit, der verantwortungsvolle Umgang mit Medien und Respekt vor der Arbeit anderer sind der Mehrwert für die Lernenden.
Kreativität, Kommunikation, Kollaboration und kritisches Denken werden gestärkt. Gemeinsame Lernergebnisse sind Lernerlebnisse, machen stolz, stärken den Zusammenhalt und motivieren. Positiver Nebeneffekt für Lehrende: Freiräume durch die zunehmende Selbstständigkeit der Lernenden.
Um die Qualität der Medienprodukte zu sichern und Transparenz bei der Bewertung zu gewährleisten, erarbeiten wir gemeinsam die Produktionsschritte, Meilensteine und Bewertungskriterien. Manchmal unterstützt von Medienakteuren.
Am Ende können die Lernenden Medien selbstständig produzieren und selbst entscheiden, wie sie ein neues Thema erarbeiten möchten. Sie lernen, Medien nicht nur zu konsumieren, sondern kritisch zu reflektieren, zu nutzen und selbst wirksam zu werden. Diese aktive Medienarbeit fördert eine tiefe Auseinandersetzung mit Inhalten – ein wichtiger Beitrag für die politische Bildung, wie das Beispiel meines ehemaligen Schülers meines ehemaligen Schülers Finn Külper zeigt, der neben seinem Jurastudium als junger Politiker in Hamburg-Bergedorf aktiv ist.